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Unsere Anlegestelle Köln Bastei (Anlegebrücke Nr. 13) befindet sich direkt
am Fuße des Restaurants „Die Bastei“. Hier finden Sie auch die günstigsten
Parkmöglichkeiten direkt am Rheinufer.
Von hier aus starten unsere Exklusivschiffe.

Die Bastei
Eines der bedeutendsten Bauwerke des Expressionismus ist die Bastei, die 1923/24
vom Architekten Wilhelm Riphahn errichtet wurde. Dem weit ausladenden runden
Gebäude mit spitzem Zeltdach in der Mitte ist eine umlaufende, von einem fächerförmigen
Flachdach überdeckte Terrasse mit einer gläsernen Brüstung vorgelagert. Von
hier aus lässt sich die Silhouette des linksrheinischen Ufers bewundern: Zwar
ist der Dom verdeckt, doch lassen sich die Hohenzollernbrücke und der Turm
von Groß St. Martin deutlich erkennen.
Ursprünglich befand sich an der Stelle der Bastei ein über die Ufermauer herausragender
Eckturm der mittelalterlichen Festungsanlage. Bis ins 20. Jahrhundert hinein
wurde dieser Ort als Bastion (woher sich der Gebäudename ableitet) und Aussichtsplateau
zur Feindesabwehr von der Rheinseite aus genutzt.
1921 plante der Architekt Wilhelm Riphahn, aus den Ruinen ein neues Bauwerk
für ein Restaurant zu errichten. 1924 wurde das Gebäude erbaut und schließlich
auch eröffnet. Lange Zeit eilte der Bastei der Ruf als „elegantestes Restaurant
des Rheinlands“ voraus. Der Schriftsteller Joachim Ringelnatz widmete 1932
dem Gebäude eines seiner Gedichte:
Köln
von der Bastei gesehen
Es schlägt der Leuchtturm durch die Nacht
Seine unermüdlichen Strahlen.
Es schleichen Schiffe überwacht,
Die lassen sich bezahlen.
Wie Perlenreihen und Geschmeid
Lichtern die Ufer am Rheine.
Ein Mädchen weint ihr Herzeleid
Am Kai auf steile Steine.
Sie trägt ein helles Wiesenkleid
Und steht sonst ganz im Dunkel.
Das Wasser spiegelt kein Herzeleid,
Es spiegelt nur Gefunkel.
Ich rufe schmatzend den Ober herbei.
Er will mich nicht verstehen.
Ich wünsche: Es möchte sich die Bastei
Jetzt karussellartig drehen.
Zu Beginn des 2. Weltkriegs wurde das Restaurant geschlossen und 1943 durch
Bomben zerstört. In den 50er Jahren wurde es von Riphahn nach seinen ursprünglichen
Plänen wieder aufgebaut. 1958 konnte Oberbürgermeister Theo Burauen den Bau
wieder eröffnen. Heute wird die Bastei mit ihrer Nutzfläche von 300 Quadratmetern
und Raum für 200 Gäste von KölnKongress für Tagungen und Sonderveranstaltungen
genutzt.
